Die Besteuerung von Kryptowerten hängt von Steuerwohnsitz, Tätigkeit, Transaktionsart und Steuerjahr ab. Die Sprache der Website legt kein Steuerland fest. Auch ein im Rechner gespeicherter historischer Parametersatz ersetzt keine Prüfung der geltenden Regeln.

Welche Vorgänge relevant sein können

  • Verkauf gegen staatliche Währung.
  • Tausch eines Tokens gegen einen anderen.
  • Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen.
  • Vergütung für Arbeit in Kryptowerten.
  • Belohnungen aus Mining oder Staking.

Kauf mit Geld und anschließendes Halten lösen im Regelfall noch keinen realisierten Veräußerungsgewinn aus. Ein Tausch kann dagegen auch ohne Auszahlung auf ein Bankkonto relevant sein. Ausnahmen unterscheiden sich zwischen Ländern.

Vereinigte Staaten

Kryptowerte werden steuerlich als Vermögen behandelt. Bei Anlagen ist die Differenz zwischen Erlös und angepassten Anschaffungskosten maßgeblich. Eine Haltedauer von mehr als einem Jahr kann die langfristige Behandlung ermöglichen; ein Jahr oder weniger gilt grundsätzlich als kurzfristig. Für viele langfristige Gewinne gelten Bundessteuersätze von 0 %, 15 % oder 20 %, abhängig vom Gesamteinkommen. Weitere Steuern können hinzukommen.

Arbeitsvergütung sowie bestimmte Mining-, Staking- und Airdrop-Zugänge können Einkommen erzeugen. Der spätere Verkauf ist gesondert zu erfassen. Nicht jeder Vorgang gehört deshalb auf dieselben Formulare: Kapitalveräußerungen werden grundsätzlich über Form 8949 und Schedule D erfasst, Einkommen nach seiner Kategorie. Siehe die IRS-Übersicht zu digitalen Vermögenswerten.

Für die Kostenzuordnung gelten Nachweisanforderungen; eine beliebige freie Wahl aller Rechenmethoden besteht nicht. Wallet- und Kontozuordnung sowie Übergangsregeln sind zu berücksichtigen.

Vereinigtes Königreich

Bei privaten Anlagen können Veräußerungen der Capital Gains Tax unterliegen. Die allgemeinen Sätze betragen für 2025/26 18 % und 24 %, der persönliche jährliche Freibetrag 3.000 GBP. Welcher Anteil welchem Satz unterliegt, hängt auch vom übrigen steuerpflichtigen Einkommen ab. Die früheren 10 % und 20 % gelten nicht für dieses gesamte Steuerjahr. Quelle: HMRC, historische Sätze.

Mining, Staking, Arbeitsvergütung und bestimmte leistungsbezogene Airdrops können Einkommen sein. Bei DeFi hängt eine mögliche Veräußerung unter anderem vom Übergang des wirtschaftlichen Eigentums ab. Für austauschbare Token sind Pooling sowie vorrangige Tages- und 30-Tage-Zuordnungen zu prüfen.

Frankreich

Für private Veräußerungen nennt die am 17. Juli 2026 aktualisierte Steuerinformation einen PFU von 31,4 %. Der ältere Modellwert von 30 % ist daher kein allgemein aktueller Satz. Eine Option zum progressiven Tarif besteht. Ein Tausch digitaler Vermögenswerte ohne zusätzliche Geldzahlung kann einen Steueraufschub erhalten. Gewerbliche und vergleichbar professionelle Tätigkeiten sind gesondert einzuordnen. Quelle: französische Steuerverwaltung.

Die Anschaffungskosten werden im privaten Sonderregime anteilig auf Basis des gesamten Digitalvermögens zugeordnet, nicht über einen einfachen Durchschnitt je Coin. Veräußerungen und meldepflichtige ausländische Konten haben eigene Erklärungspflichten; Aufzeichnungen sollten beide Bereiche abdecken.

Deutschland

Nach der BMF-Anleitung 2025 können entsprechende private Veräußerungen innerhalb eines Jahres steuerpflichtig sein. Die Freigrenze beträgt seit 2024 1.000 EUR für den Gesamtgewinn aller privaten Veräußerungsgeschäfte: Er muss unter diesem Betrag liegen. Das ist kein abziehbarer Freibetrag. Die früheren 600 EUR gelten bis 2023.

Bei einschlägigem Privatvermögen kann ein Verkauf nach mehr als einem Jahr außerhalb dieser Besteuerung liegen. Das ist keine pauschale Befreiung sämtlicher Token oder betrieblicher Bestände. Staking-Erträge sind getrennt zu prüfen; die Behandlung der Belohnung ist nicht identisch mit der Haltedauer des ursprünglichen Einsatzes.

Vergleich der zentralen Fragen

LandBesonders zu prüfen
USAHaltedauer, Einkommensart, Los- und Kontonachweis
Vereinigtes KönigreichPooling, Wiederkäufe, Einkommen und Tarifbereich
FrankreichPrivat- oder Berufstätigkeit, Gesamtportfolio und Tauschregeln
DeutschlandPrivatvermögen, Jahresfrist und Freigrenze

Planung und Belege

Prüfen Sie die Wirkung von Haltedauer, Verlustverrechnung und erlaubten Erleichterungen vor einer Transaktion. Verlustrealisierung funktioniert nur innerhalb der örtlichen Verrechnungs- und Wiederkaufregeln. Erfassen Sie Datum, Mengen, Gegenwert, Gebühren und Transfers zwischen eigenen Wallets. Stimmen Sie Plattformexporte mit dem tatsächlichen Bestand ab.